anstossIch selbst war ja erst letztens wieder drüben, in den Vereinigten Amerikanischen Emiraten. Gell, muss ich Ihnen erzählen, Benutzerkollegen.

Mein Onkel Wolfgang, ihm gehört doch dieses Internet (Sie erinnern sich), hatte zu einem kleinen Stehempfang anlässlich der Beschneidung des Chihuahua-Rüden seiner Gattin eingeladen. Da waren sie natürlich alle gekommen, von der Filmprominenz über die Formel 1, Fotomodelle mit und ohne eigenen Magen, bis hin zu den etwas reicheren Benutzerkollegen, die in das Netz von Onkel Wolfgang die ganz grossen Werbeschilder hineinkleben.

Und so kam es, dass ich später am Abend am Schalentierbuffet auf meinen alten Kumpel, den Google Schorsch, traf, der mir sogleich seine Tochter "Porsche-Adsense-Paris" vorstellte. Sie war eine durchaus attraktive Erscheinung, so dass ich hingerisssen "Ja, Schnuckibuzzi!" rief und sie an den Brüsten kraulte.

Ich war zugegebenermaßen etwas irritiert, als ihr Vater just in diesem Moment auf mich zuhechtete und mich wild umarmte. Ich fragte ihn, ob er es nicht gewohnt sei, dass seine Tochter auch etwas Aufmerksamkeit bekäme. Nein, sagte der Google Schorsch, das ist es nicht. Er wäre vielmehr darüber begeistert, wie ich seine Tochter eben genannt hätte.

"Schnuckibuzzi?" frag ich ihn. Ja genau, sagte er. Das hätte bei ihm spontan den Knoten zu einer grossen Idee gelöst, an der er nun schon lange brütet. Und er liess uns wieder allein. Versunken in tiefstes Nachdenken schritt er davon, murmelnd "Schnuckibuzzi, Schnuckibuzzi, Wuzzibuzzi, Buzziwuzzi, Buzzbuzz, Wuzz, ..."